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Freiwillige Feuerwehr der Stadt Cloppenburg von 1879 
Ein geschichtlicher Rückblick „Wie alles begann“ Die jetzige Stadtgemeinde Cloppenburg wurde im Laufe ihrer Geschichte immer wieder von zahlreichen schweren Brandkatastrophen heimgesucht. Dazu trugen einige Umstände bei: - nahezu ausschließlich strohbedeckte Häuser
- sehr dicht bebaute Grundstücke
- schlechte Wasserversorgung
- kaum technische Hilfsmittel
- schlechte Straßen

So wurde der Brandschutz immer notwendiger. 1226: Nach Errichtung der "Kloppenburg" wurden die jeweiligen Burgvogten mit der Brandbekämpfung beauftragt. 1435: Brandbekämpfung obliegt dem Bürgermeister und den Ratsmitgliedern. Eigenständige Brandanstalten & Mannschaften entwickelten sich und im Notfall waren alle Bürger zur Mithilfe verpflichtet. 1768: Alle Hausbesitzer mussten der Feuerversicherung angehören. Somit war eine materielle Absicherung geschaffen. 1848: Der Wachdienst wurde vom städtischen Nachtwächter versehen. Brandhorn und Feuerglocken alarmierten im Brandfall die Bürger. Da es keine öffentlichen Brunnen gab, wurde die Wasserversorgung bei Feuergefahr durch Burg- und Stadtgräben, sowie durch Wasserkuhlen gewährleistet. Bei diesen Verhältnissen war es unvermeidlich, dass Cloppenburg/Krapendorf immer wieder von großen Bränden heimgesucht wurde. 
1855: Aus den beiden Brandanstalten entwickelte sich eine Pflichtfeuerwehr. 1879: Gründung der „Freiwilligen Feuerwehr“ Stadt Cloppenburg Absicht: Mit der von der Stadt erhaltenen Handspritze wollten die freiwilligen Feuerwehrmänner bei Tag und bei Nacht jegliche Schadenfeuer energisch bekämpfen. Die weiterhin bestehende Pflichtfeuerwehr trug Verantwortung für den Feuerschutz (bis 1910). Rektor Fortmann, der Mitgründer der Wehr, verfolgte folgende Ziele: - Ausstattung mit guten Geräten
- optimale praktische Schulung der Feuerwehrmänner
1884: Gründung des Spielmannszuges (später Blaskapelle) 1910: Die Freiwillige Feuerwehr trägt die alleinige Verantwortung für das Feuerlöschwesen in der Stadt. 1921: Anschaffung einer Motorspritze für Pferde- und Handzug. Ein Meilenstein bei der Brandversorgung in der Stadt. Ab 1930: Es wurde ein Großteil der Stadt mit Wasserleitungen und Hydranten ausgestattet. 1935: Anschaffung eines Feuerwehrautomobils mit Motorspritze zum schnelleren Erreichen der Randgebiete 1936: Einführung einer einheitlichen blauen Uniform Da im 2. Weltkrieg viele aktive Mitglieder zum Kriegsdienst eingezogen wurden, erfolgte die Gründung der: - Feuerwehr-Helferinnenschar
- HJ- Feuerwehrschar (Jugendliche)
8.- 10 April 1945: Nach schwersten Bombenangriffen verlor die Feuerwehr fast ihre komplette Ausrüstung. B. Südbeck wird von der britischen Militärverwaltung im Mai 45 aufgefordert, eine Feuerwehr neu aufzubauen und sie auch auszurüsten.
1950: Bezug eines neuen Feuerwehrhauses (Sevelter Str.) 1955: Erneute Gründung eines Spielmannszuges. Obwohl vieles hinsichtlich der Brandbekämpfung besser wurde, blieb die kleine Stadt Cloppenburg von großem Unglück und schrecklichen Bränden nicht verschont. 1957: Übernahme des 1. Tanklöschfahrzeuges Mehr und mehr verhinderte die Wehr bei Bränden ein Übergreifen auf Nachbargebäude durch die erhebliche Steigerung der Schlagkraft 1960: Erwerb einer Drehleiter DL 20 1961: Übernahme des neuen VW „Kreiskrankentransportwagen“ Es war nun die Durchführung von Krankentransporten möglich. 1962: Hilfeleistung bei großen Deichbrüchen Die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen DRK, THW und Feuerwehr bei Rettungsübungen wurde fortan zu Fortbildungsmaßnahmen genutzt. 1969: Gründung der Jugendfeuerwehr: Keine Nachwuchssorgen zu beklagen 1983: Es wird das neue Feuerwehrhaus bezogen. Es entspricht allen Anfordernissen. Ebenso trifft diese Erkenntnis auch auf die Geräteausstattung zu; ca. 70 aktive Feuerwehrleute trainieren regelmäßig den Ernstfall mit Hilfe ihrer Geräte. 2001: Gründung eines Fördervereins der F.F. der Stadt Cloppenburg e.V. 2003: Erweiterung des Feuerwehrhauses um eine Atemschutzwerkstatt, Ausbildungsraum und Gefahrgutraum Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr
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