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-bl-Es gibt Einsätze die sind so alltäglich und banal das wir eigentlich gar nicht darüber berichten. Es waren zwei ziemlich ruhige Monate für die Feuerwehr Cloppenburg, oder anders gesagt man wohnt in Cloppenburg schon recht sicher.In den letzten zwei Monaten mussten wir also folgende Einsätze bewältigen. Fast schon als erfreulich niedrig zu bezeichnen ist die Zahl der Einsätze die auf Fehlalarmen von Brandmeldeanlagen (BMA) beruhen – vier Stück im April und Mai, weniger als im Jahresdurchschnitt. Aber auch wenn es nur vier Stück waren, jede BMA ist eine zuviel, vor allem wenn man um 0:33 Uhr oder um kurz nach halb sechs aus dem Bett geworfen wird. Wir wurden zu zwei Fahrzeugbränden gerufen. Ein PKW brannte tatsächlich, und zwar am Mittag des 16.4. auf einem Wirtschaftsweg, entlang der B72 Richtung Varrelbusch. Ein zweites brennendes Fahrzeug, es sollte ein LKW sein, suchten wir mit viel Aufwand aber ohne Erfolg. Später erfuhren wir, dass man das Feuer auf dem Anhänger eines Montagewagens wohl eigenhändig gelöscht hätte. Hinter verschlossenen Türen sehen kann auch die Feuerwehr nicht, und manchmal muss so eine Wohnungstür einfach geöffnet werden. Oftmals kommen wir dem Rettungsdienst zur Hilfe, manchmal aber auch den eigenen Kameraden die sich ausgesperrt haben. Hinter einer Tür in der Sevelter Straße wartete schon die Katze auf ihre Besitzerin. 7.4.2012 Die zweite Türöffnung wurde von der Polizei angefordert. Im Komponistenviertel befand sich eine hilflose Person (HiLoPe) hinter der Wohnungstür. Dank modernen Türöffnungsgeräts geht das alles ohne größer Schäden von Statten. 14.04.2012 Relativ selten sind stecken gebliebene Aufzüge. In den meisten Fällen werden wir wohl sehnsüchtig erwartet. So auch am 7.5 in der Löninger Straße. Neben der äußerst beliebten Einsatzart „Gülle auf Straße“, am 25.4 in Vahren gab es auch noch den Klassiker „Tierrettung“ in Staatsforsten. Nach einem Nahkampf mit einem Hund – morgens um neun - flüchtete sich eine Katze auf einen Baum, traute sich dann aber in 15 Metern Höhe nicht mehr vor und zurück. Mit zwei Mann im Korb der Drehleiter trat die Katze dann den Weg nach unten an. Das ganze ereignete sich am Vatertag um 22:50 Uhr. Die Freude der Besitzer war spürbar und entschädigte für den Einsatz zu späterer Stunde. Wer so richtig mit Leidenschaft kocht vergisst schon mal die Welt um sich herum. Zu dumm aber, wenn man vor lauter Welt vergisst, das man eigentlich gerade kocht. Wenn man vielleicht gerade das Haus verlassen hat, und sich das Mittagessen allmählich zur Trockenkonserve reduziert, sind die Nachbarn dann die ersten die das bemerken. Es stinkt ganz fürchterlich. Wir hatten gleich mit zwei solchen Fällen zu tun, und zwar am 8.5 in der Molberger Straße und am 17.5 in der Haistraße. Tür öffnen, Topf vom Herd und die Wohnung belüften – wirklich nichts kompliziertes. Zwei Brände gab es auch noch, ein Carportbrand in Falkenberg am 21.5 um halb eins in der Nacht. Gott sei Dank nicht so groß war wie gemeldet. Die Feuerwehr Garrel, zu deren Unterstützung wir angefordert wurden hat das Feuer ganz schnell unter Kontrolle bekommen. Zwei kleine Jungs werden die ersten Versuche mit Feuer wohl nicht so schnell vergessen. In einem kleinen Waldstück in der Nutriastraße haben sie aus Strauchzeug und Unterholz ein kleines Lagerfeuer gemacht. Mit dem Inhalt einer Kübelspritze mussten wir die Lagerfeuerromantik leider beenden. Dieser Einsatz ereignete sich am 7.5 um 18:30. |