Anstrengende Serie zum Anfang des Jahres

So sollte es nicht weitergehen. Nach dem Brandeinsatz in der Nacht zu Montag (16.Januar) hat die Feuerwehr Cloppenburg 17 Einsätze auf der Liste. Begonnen hatte es am Neujahrsmorgen mit dem Brand eines Wohnwagens. Es folgten der Brand eines Altkleidercontainers und einer Brandmeldeanlage in einem Hotel. Dieser Fehlalarm wurde ausgelöst durch Wartungsarbeiten an der Heizungsanlage. An zwei Tagen hintereinander wurde der Rettungsdienst unterstützt. Einmal sollte eine Tür geöffnet werden, dann galt es eine Einsatzstelle auszuleuchten. Am 5. Januar wurde ein Zimmerbrand gemeldet, es handelte sich um einen Schwelbrand im Vorschaltgerät einer Neonröhre. Dann gab es drei Tage Zeit zum Durchatmen. Aber am 9. Januar setzte sich die Serie von Einsätzen fort. Am frühen Nachmittag brannte in der Blexener Straße ein Schornstein. Einen Tag später am 10. Januar um 00:38 Uhr erneut eine Brandmeldeanlage – ausgelöst durch Reinigungsarbeiten. Ein vermeidbarer Fehlalarm. Am selben Tag, morgens gegen 9:00 Uhr ereignet sich ein tödlicher Bahnunfall auf dem Brookweg. Die Feuerwehr Cloppenburg kann nur noch bergen, der Fahrer ist tot. Mittwoch, kurz vor Mittag, ein Baum auf der Alten Löninger Straße und kurz vor Beginn des offiziellen Feuerwehrdienstes um 19:35 Uhr zwei Personen im Fahrstuhl. Wieder im Hotel… Erfreulich, die eingesetzten Feuerwehrmitglieder wurden spontan zum Probeessen eingeladen. Vielen Dank! Donnerstag 12. Januar. Zur Abwechslung mal wieder eine Brandmeldeanlage in einem Futtermittelwerk, ausgelöst durch Staub – also ein Fehlalarm. Darauf folgten vier Baumeinsätze am Freitagmorgen. Und in der Nacht von Sonntag auf Montag 16. Januar ein Brandeinsatz. Die Kameraden der Feuerwehr Cloppenburg hoffen auf ruhigere Zeiten. Ein Jahr wie 2015, mit fast 200 Einsätzen geht an die Substanz einer freiwilligen Feuerwehr. Für Frust sorgen die Einsätze die durch Brandmeldeanlagen ausgelöst werden. Viele dieser Einsätze sind Fehlalarme, ausgelöst durch mangelhafte Wartung oder Fehlbedienung .Besonders ärgerlich ist es, wenn die Feuerwehrmänner und Frauen dafür in der Nacht aus dem Bett geworfen werden.