Blauer Rollkoffer bringt Verkehr zum Stehen

Datum: 11. September 2015 
Alarmzeit: 20:25 Uhr 
Alarmierungsart: Gruppenruf 
Art: H2 – Hilfeleistung klein  
Einsatzort: Löninger Str. / Cloppenburg 
Fahrzeuge: 14-11-10 (ELW 1) , 14-23-10 (TLF 16/25) , 14-26-10 (TLF 24/50) , 14-48-10 (HLF 20/16) , 14-49-10 (LF-L) , 14-52-10 (RW 2)  
Weitere Kräfte: Bauhof der Stadt, Einsatzeinheit DRK, Kampfmittelräumdienst, Örtliche Einsatzleitung Rettungsdienst, Polizei, THW 


Einsatzbericht:

Am Freitagabend meldet ein Nachbar einen herrenlosen blauen Rollkoffer vor einem kurdischen Kulturverein in der Löninger Straße. Aufgrund des Fundortes und dem symbolträchtigen Datum, es ist der 11. September, nimmt die Polizei die Angelegenheit sehr ernst. Niemand kann ausschließen, dass sich in dem Koffer ein Bombe befindet. Daher werden Spezialkräfte aus Hannover angefordert.

Die Umgebung muss weiträumig abgesperrt werden. Diese Aufgabe übernimmt die Feuerwehr Cloppenburg und das Technische Hilfswerk. Als Sammelpunkt für die eingesetzten Einheiten, dient das Feuerwehrhaus Cloppenburg. Das DRK hält dort mehrere Rettungswagen in Bereitschaft. Insgesamt kommen gut 110, zum größten Teil ehrenamtliche Helfer, zum Einsatz.

Als gegen 22:00 Uhr das Räumkommando eintrifft sind die Straßen gesperrt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Mit technischen Hilfsmitteln untersuchen die Sprengstoffspezialisten den Koffer und können gut 20 Minuten Entwarnung geben. Im Koffer befinden sich überwiegend Kleidungsstücke. Das für diesen Abend geplante Feuerwerk zur Eröffnung des Mariä-Geburtsmarkt wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Der Kirmesbetrieb auf dem ca. 250 Meter entfernten Marktplatz konnte allerdings während des gesamten Einsatzes weiterlaufen. Einige Personen die ihre Wohnung verlassen mussten wurden von der Stadtverwaltung in der Stadthalle betreut.

Aus Sicht der Feuerwehr wird der Einsatz als sehr gelungen angesehen. Alle Beteiligten Organisationen sind einander gut bekannt. Die Zusammenarbeit verlief reibungslos.