Brand einer Filteranlage – Unterstützung FF Ahlhorn

Datum: 14. Juni 2016 
Alarmzeit: 19:35 Uhr 
Alarmierungsart: 2.Schleife 
Art: B3 – Mittelbrand  
Einsatzort: Gewerbestr. / Ahlhorn 
Fahrzeuge: 14-11-10 (ELW 1) , 14-23-10 (TLF 16/25) , 14-30-10 (DLK 23/12)  
Weitere Kräfte: Feuerwehr Ahlhorn, Feuerwehr Grossenkneten, Feuerwehr Huntlosen, Feuerwehr Sage, Polizei, RTW Ahlhorn 


Einsatzbericht:

Starke Rauchentwicklung bei der Firma Heidemark an der Lether Gewerbestraße in Ahlhorn: Das war am Dienstag, 19.10 Uhr, der Grund für den Sirenenalarm in der Gemeinde Großenkneten. Nach ersten Angaben hat eine Filteranlage gebrannt und den Rauch verursacht. Der Schaden fiel gering aus, die Produktion des Putenspezialsten wird nicht beeinträchtigt. Personen wurden nicht verletzt.

Bei strömenden Regen kam es zu einem Großeinsatz aller vier Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde (Ahlhorn, Großenkneten, Huntlosen, Sage). Auch die Drehleiter der Cloppenburger Wehr wurde hinzugerufen..

„Nichts Schlimmes“, sagte Heidemark-Sprecher Albert Focke am späten Dienstagabend zur NWZ zu den Folgen des Brandes. Die Produktion werde nicht beeinträchtigt, ergänzte er.

Gegen 20.45 Uhr war der Einsatz für drei Wehren beendet. Die Ahlhorner Wehr um Ortsbrandmeister Carsten Rönnau übernahm die restlichen Aufräumarbeiten.

Viele Arbeiter und Arbeiterinnen standen während des Einsatzes im Freien – draußen vor dem Zaun rund um das Gelände. Der Schaden ist auf einen kleineren Bereich des großen Werksgeländes begrenzt.

Heidemark gilt als größter Putenspezialist Europas. Im Werk in Ahlhorn, unweit der Autobahn 29, arbeiten rund 1300 der etwa 2000 Mitarbeiter des Unternehmens. In Ahlhorn werden 260 000 Tonnen Putenprodukte pro Jahr hergestellt. Der Anteil von Heidemark an der Putenverarbeitung in Deutschland wird auf rund 45 Prozent geschätzt.

Quelle: Nordwest Zeitung