Brennstoffbunkerbrand im Cloppenburger Norden

Datum: 23. Februar 2015 
Alarmzeit: 22:50 Uhr 
Alarmierungsart: Vollalarm (Sirene) 
Art: B3 – Mittelbrand  
Einsatzort: Bührener Ring / Cloppenburg 
Fahrzeuge: 14-11-10 (ELW 1) , 14-17-10 (MTW) , 14-23-10 (TLF 16/25) , 14-26-10 (TLF 24/50) , 14-27-10 (GTLF) , 14-28-10 (SLF) , 14-30-10 (DLK 23/12) , 14-48-10 (HLF 20/16) , 14-49-10 (LF-L) , 14-52-10 (RW 2)  
Weitere Kräfte: AB-Atemschutz des Landkreises, Polizei, RTW 


Einsatzbericht:

Montagabend gegen 22:45 rückt die Feuerwehr Cloppenburg aus. Gemeldet wurde ein Scheunenbrand auf dem Gelände einer Entenfarm am „Bührener Ring“. Schon auf dem Hinweg ist der Flammenschein gut sichtbar. Einsatzleiter Horst Lade lässt Vollalarm geben. In Cloppenburg heulen die Sirenen.

Es brennt keine Scheune sondern ein Pelletbunker. In Brand gesetzt durch einen technischen Defekt der Heizungsanlage. Der Bunker war ein aus Holz und Wellblech erbauter Vorratsraum. Heikel ist die Lage des Objekts. Es steht an der Stirnseite eines ca. 60 Meter langen Entenstalls. Rechts vom Lagerraum befindet sich eine Betriebshalle.

Ein massiver Löschangriff drückt die Flammen herunter. Das Feuer greift nicht auf die benachbarten Gebäude über. Durch Rauch und Hitze werden allerdings einige der ca. 1.500 jungen Enten in Mitleidenschaft gezogen. 400 von ihnen müssen am nächsten Tag getötet werden. Schon bald nach Einsatzbeginn hatte die Feuerwehr einen Elektrolüfter im Stall platziert. Dadurch konnte der Großteil der Tiere gerettet werden.

Eingesetzt wurden 10 Fahrzeuge, das DRK und der Abrollbehälter Atemschutz. Wieder einmal erweist sich die große Menge Wasser, die die Feuerwehr Cloppenburg in ihren Fahrzeugen an die Einsatzstelle bringen kann, als wertvoll. Während der gesamten Einsatzdauer steht die Wasserversorgung stabil.

Nach gut dreieinhalb Stunden konnte die Feuerwehr Cloppenburg wieder abrücken. Das Feuer war gelöscht.

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