Flächenbrand – Unterstützung FF Lastrup

Datum: 11. Juli 2015 
Alarmzeit: 17:23 Uhr 
Alarmierungsart: 2.Schleife 
Art: B3 – Mittelbrand  
Einsatzort: Kneheimer Weg / Molbergen 
Fahrzeuge: 14-11-10 (ELW 1) , 14-23-10 (TLF 16/25) , 14-26-10 (TLF 24/50) , 14-27-10 (GTLF) , 14-48-10 (HLF 20/16) , 14-52-10 (RW 2)  
Weitere Kräfte: DRK Molbergen, Feuerwehr Lastrup, Feuerwehr Löningen, Feuerwehr Molbergen, Feuerwehr Peheim, Kreisfeuerwehrbereitschaft Landkreis Cloppenburg, Polizei, RTW 


Einsatzbericht:

Zwischen Molbergen und Kneheim war bei der Ernte ein Mähdrescher in Brand geraten. Dem Fahrer gelang es zwar, sein Gefährt zu löschen, konnte aber nicht verhindern, dass das trockene Stroh in Brand geriet. Um 17:06 Uhr alarmiert die Großleitstelle die Feuerwehr Molbergen. Die ersten Meldungen klingen noch nicht dramatisch. Von einem halben Hektar ist die Rede. Aber es kommt anders. Der Funkenflug trägt das Feuer auf ein Feld auf der anderen Seite der Straße. Der Wind trägt auch seinen Teil zur Ausbreitung bei. Einsatzleiter Stefan Willenborg und Lastrups Gemeindebrandmeister Walter Schumacher fordern Tanklöschfahrzeuge aus den umliegenden Orten an. Bald sind die Kapazitäten dort aber ausgereizt. Kein Wunder befinden sich doch viele Fahrzeuge und ca. 140 Einsatzkräfte gerade auf dem Rückweg von einer großen Übung im Bereich Bremen / Delmenhorst.

In Übungsszenarien für große Verbände ist immer wieder der Satz zu lesen. „Die Kreisbereitschaft Cloppenburg ist zufällig in der Nähe.“ Jetzt ist es wirklich so. Vor allem die Tanklöschfahrzeuge werden dringend gebraucht. Sie sollen das Feuer auf den knapp 20 Hektar stoppen. Über Funk fordert Schumacher die Kreisbereitschaft an. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Kolonne gerade die A 28 verlassen und fuhr auf der A 29 Richtung Cloppenburg. Zwölf Tanklöschfahrzeuge gehören zur Kreisbereitschaft. Auf der Cloppenburger Umgehungsstraße lässt Kreisbereitschaftsführer Manfred Bäker sie ausscheren und Richtung Molbergen ziehen.

Schon vor der Kreisbereitschaft war das 27.000 Liter fassende Großtanklöschfahrzeug (GTLF) aus Cloppenburg eingetroffen. Der Maschinist hatte den Sattelschlepper gefahren und schilderte beindruckend die Situation. „Wir kamen an, aus Richtung Kneheim / B213 und sind angehalten. Links und rechts Feuerwände. Alles war verqualmt. Wir konnten kaum atmen.“ „Dass wir direkt aus dem GTLF gelöscht haben, habe ich auch noch nicht erlebt. Eine B-Länge direkt an den Abgang, Strahlrohr dran und die Umgebung löschen.“ Erst einmal Luft verschaffen ist das Motto.

Mit den Fahrzeugen der Kreisbereitschaft stehen dann genügend Löschfahrzeuge mit Wasser an Bord zur Verfügung. An den Rändern und auch mitten im Feld können die Flammen gestoppt werden. Um 20:16 Uhr meldet Einsatzleiter Schumacher der Leitstelle „Feuer aus“ Die vorsichtshalber abgeschaltete Hochspannungsleitung über dem Feld kann wieder eingeschaltet werden.

 

Weitere Bilder unter :

Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg

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