Unfall auf Bahnstrecke? Personensuche ergebnislos!

Datum: 27. Dezember 2019 
Alarmzeit: 22:04 Uhr 
Alarmierungsart: 2.Schleife 
Art: HY 1 – Hilfeleistung mit Menschengefährdung  
Einsatzort: Friedrich Pieper Str. / Cloppenburg 
Fahrzeuge: 14-11-10 (ELW 1) , 14-17-10 (MTW) , 14-39-10 (DLA(K) 42) , 14-48-10 (HLF 20/16) , 14-49-10 (LF-L) , 14-52-10 (RW 2)  
Weitere Kräfte: Bundespolizei, Drohnenzug des Landkreises, NEF (40-82-1), Notfallmanager der Deutschen Bahn, Notfallmanager der NordWest Bahn, Polizei, RTW (40-83-1) 


Einsatzbericht:

Am Freitagabend gegen 22:00 Uhr leitet der Fahrer der Nordwestbahn von Osnabrück nach Wilhelmshaven in Cloppenburg eine Vollbremsung ein. Sein Zug hatte den Bahnübergang an der Sevelter Straße passiert. Der Lokführer musste davon ausgehen, dass es dort zu einer Kollision / Berührung seines Zuges mit einem Menschen gekommen war. 

Die Feuerwehr Cloppenburg, der Rettungsdienst und die Polizei wurden alarmiert. Zur Betreuung der 32 Passagiere wurde das Kriseninterventionsteam hinzugezogen. Notfallmanager der Deutschen Bahn und der Nordwestbahn sowie die Bundespolizei waren ebenfalls am Einsatz beteiligt. Die Einsatzkräfte sammelten sich am Fußgängerüberweg zwischen Friedrich Pieper Straße und Leharstraße. Der Zug stand unterhalb der Famila-Brücke. 

Es begann eine aufwändige Suchaktion zwischen den Bahnübergängen Friedrich Pieper Straße und Sevelter Straße. Wir haben die Strecke zu Fuß und auch aus dem Korb der Drehleiter heraus abgesucht. Die Drohnengruppe der Kreisfeuerwehr kam und ist die Strecke abgeflogen. Die Polizei setzte einen Hund ein. Gefunden wurde niemand. 

Spuren am Zug untermauerten die Wahrnehmung des Lokführers. Insofern war unser Einsatz zwar ergebnislos aber nicht grundlos. Gut 2 1/2 Stunden nach der Alarmierung konnten  wir wieder einrücken.